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zimbo RC-Fan

Anmeldedatum: 26.11.2002 Beiträge: 407
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Verfasst am: 23.12.2004, 17:29 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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sicherlich richie sind das ansätze die villeicht funktionieren können, aber nicht müssen. so was zu betreiben, ist mehr als arbeit. zuerst musst du nen ordentliche location finden. dann musst du das ding ausbauen, verpflegung sollt auch da sein--->küche--->profiküchen nicht billig! am besten ne bahn für jeden. 1/10er mini-z und buggy/mini-t/overland...brauchste mind. 500qm. bei einem realistischen preis von 10 euro (in münchen, wo ich bin, eher mehr) kommste auch sagenhafte 5000 euro nur fixkosten für miete, dann noch strom und ware und essen trinken und und und...! wer soll so was vorfinanzieren. wenn du heute zur bank gehst, lachen die dich aus mit so einer idee (am eigenen leib erlebt )
wie gesagt, als kunde kann man immer leichter reden.
aber es gibt ja auch ne andere seite.
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Racer14 RC-Fan


Anmeldedatum: 25.02.2003 Beiträge: 325
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Verfasst am: 24.12.2004, 08:14 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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nur ma so.
ne cnc drehbank könnte man doch eh nur felgen drauf herstellen oder etwa nicht?
ich glaube da bräuchte man eine cnc fräßmaschine (bestimmt falsch geschrieben) aber da ich weis was eine stunde arbeit an so einer maschine mit einer qualifizierten person kostet wäre das unrentabel.....
ich gehe z.Z. isn BVJ und hab da ne drehbank zur verfügung vieleicht kann ich mit meinem lehrer ja mal n wort reden und mir da alus für mini-z oder monster mir drehen aber da muss mein lieber lehrer schon sehr gut gelaunt sein.... _________________ Suche Alu-Tuningteile für Mini-Z Monster/IW04 |
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microsash Admin


Anmeldedatum: 28.12.2002 Beiträge: 18893
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Verfasst am: 24.12.2004, 08:50 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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Mh...
Kleinserien- bzw. Sonderteilfertigung ist ein interresanter Aspekt. So scheitern oft Selbstbauprojekte an einzelnen Teilen die sich nicht selbst oder in zufriedenstellender Qualität herstellen lassen.
Dabei ist es aber völlig uninterresant Teile herzustellen, die es viel billiger in Fernost gibt.
So denke ich z.B. das es sich sicher rechnen Würde Carbonplatten in Einzelanfertigung nach Corelzeichnung zu fräsen.
Auch ein Lötservice ist interresant...von Mosfets über Akkupacks zu Komplettverkabelungen.
Zum "Modellbauzentrum":
Eigentlich alle Mini-Z Bahnen auf denen ich bisher war sind mehr oder weniger semiproffesionel geführt. Und siehe da , alle existieren schon mehrere Jahre.
Ich kann mir so nicht vorstellen, das sich in Ballungsgebieten eine proffesionele Kombination aus Bahn, shop und Bewirtung nicht rechnet. _________________ **** www.crc-oberkirch.de *****

Zuletzt bearbeitet von microsash am 24.12.2004, 08:51, insgesamt einmal bearbeitet |
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Foschi RC-Enthusiast


Anmeldedatum: 17.12.2003 Beiträge: 2368
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Verfasst am: 24.12.2004, 09:42 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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Quote: Ich kann mir so nicht vorstellen, das sich in Ballungsgebieten eine proffesionele Kombination aus Bahn, shop und Bewirtung nicht rechnet.
Die Frage ist, ob die Gewerbeaufsicht Auflagen macht. Wenn ich da an Richies Ausführungen mit Heli - Flugplatz usw. denke. _________________ www.dreirad-werbung.de |
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tagesdosis_dlt RC-Enthusiast


Anmeldedatum: 08.12.2002 Beiträge: 3148
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Verfasst am: 24.12.2004, 11:06 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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das thema "modellbauzentrum" (unpassendes synonym, aber egal...) schwebt mir auch schon lange im hinterstübchen rum, grenzt ja auch noch im randbereich etwas an meine jetzige tätigkeit (gastro/hotelerie).
schwierig ist es natürlich immer, eine entsprechende location zu entsprechender miete & das notwendige startkapital an den start zu bringen, damit man wirklich ein modellbau-mekka & keinen lacher landet...
@berliner: meine wunschlocation wäre das ehemalige glaswerk stralau (steelies augen werden bestimmt leuchten, wenn er das liest ) _________________
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microsash Admin


Anmeldedatum: 28.12.2002 Beiträge: 18893
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Verfasst am: 24.12.2004, 11:12 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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Gerade in einer Weltstadt wie Berlin sollte es doch möglich sein, so um die 50 "Stammkunden" an sich zu binden. Damit sollte sich das ganze doch eigentlich tragen. _________________ **** www.crc-oberkirch.de *****
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C.Berndt
Anmeldedatum: 04.10.2004 Beiträge: 4
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Verfasst am: 24.12.2004, 11:47 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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Dann möchte ich als nebenberufllicher Modellbauhändler nochmal ein bischen jammern:
Ich gehe mit Richie bezüglich der Softskills konform. Die Idee, jedes neue Modell auf Herz und Nieren zu prüfen ist sehr löblich, aber auch recht zeitintensiv. Schaut man sich alleine die Flut an 1:18er-Trucks an, hat man da ganz schön was zu tun und zu zahlen, insbesondere wenn man die Tuning-Parts miteinbezieht. Und es ist nicht immer das technisch beste Produkt, das sich dann auf dem deutschen Markt durchsetzt.
Zum Thema Maß-Schneidern:
Je mehr man sich spezialisiert, desto kleiner wird der Markt. Und dann wird es evtl. unrentabel. Viele deutsche Spezial-Teile sind zudem quersubventioniert, das heißt: Da ist einer in Lohn und Brot und stellt, wenn mal nichts zu tun ist, ein paar Modellbauteile in seiner Firma her, die dann evtl. noch als "Privatverkauf" bei Ebay landen. Fragt man den dann, ob der einem mal 50 Stück machen kann, wird es plötzlich wieder schwierig, insbesondere wenn man auch noch eine Rechnung haben will. Wendet man sich an einen professionellen CNC-Dienstleister wird es teuer.
Zum Thema Preise HK-DE:
Da kommen drauf 16%Einfuhr-Umsatzsteuer, bis zu 8% Zoll, Bank-, Kreditkarten- und evtl. Bearbeitungsgebühren und Versand. Damit ist das Teil schon mal ca 25% teurer ohne das der Händler einen Cent über hat. (Rutscht mal ein Paket durch den Zoll, hat der seriöse Händler übrigens zusätzliche Arbeit durch die Nachverzollung.) Lebt der Händler vom Modellbau kommen nochmal Einkommens-Steuer und evtl. Gewerbesteuer drauf. Ist das Kapital geliehen zahlt man Zinsen. Wird so ein Teil durch ein technisch besseres ersetzt, hat man mal wieder etwas Edelschrott am Lager. Die anderen Kosten wurden ja schon angesprochen. (Hinzu kommt, das die deutschen Importeure Währungsvorteile nicht unbedingt sofort weitergeben, wodurch die Preisschere (z.B. für Readysets) HK-DE weiter aufgeht.)
Zum Thema Lieferbarkeit:
Es gibt z.B. in D einen Online-Shop, der sich auf GPM-Teile spezialisiert hat. Der hat ca. 2300 verschiedene Artikel gelistet. Wenn der die rentabel einkaufen will muss er mindestens jeweils 10 Stk. bestellen. Bei einem niedrig angesetzten Durchschnittspreis von ca 5,00 EUR pro Teil hätte der mal eben ein Lager von 115.000 EUR erzeugt. Hat er natürlich nicht, da der Hersteller sowieso nur 25% liefern kann. Kann auch gut sein, daß da das ein oder andere Teil schlecht bis garnicht funktioniert. Noch mehr Edelschrott.
Zum Abschluss:
Der lokale Modellbauhändler, wie wir ihn uns alle wünschen, ist eigentlich gar kein Händler sondern eher 24/7-Dienstleister mit Dinball-Preisen.
P.S. (etwas OT)
Was mir persönlich immer sauer aufstößt ist, daß Spezial-Shops ohne Ladengeschäft von den "großen" Modellbau-Firmen nicht oder schlecht beliefert werden, obwohl sie meist in ihrem Bereich einen deutlich besseren technischen Support bieten als der Flug-/Schiff-/Auto-/Bastel-/Spielzeug-/Modelleisenbahn-/Universal-Modellbauladen. |
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avant RC-Enthusiast


Anmeldedatum: 17.12.2003 Beiträge: 3750
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Verfasst am: 24.12.2004, 12:08 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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Aaalso,
wollte auch noch meinen Teil zu der Diskussion beitragen, an der ich nicht ganz unschuldig bin.
Wenn ich mein persönliches Kaufverhalten anschaue, muß ich sagen, dass ich mich stark gewandelt habe. In der Vergangenheit habe ich **grundsätzlich** beim Händler um die Ecke gekauft. Seit ich feststellen musste, dass er mir keinen "Mehrwert" bieten kann (und scheinbar auch nicht will) und den aktuellen Themen eher hinterherhechelt, sofern er überhaupt daran interessiert ist, kaufe ich mittlerweile bevorzugt im Ausland. Anders sieht es bei Händlern wie z.B. Kalle vom Miniraceland aus. Hier bin ich gewillt mehr Geld auszugeben, denn ich habe bei ihm einen erstklassigen Service und eine Bahn dazu. Natürlich kann ich nicht alles bei ihm kaufen - klaro, er weiß es auch. Dennoch versuche ich mglst. viele Komponenten bei ihm zu holen, die sich international nicht unbedingt zu kaufen lohnen - Karos beispielsweise oder Sonderkomponenten wie kleine Regler, etc.
Generell kann ich zu Lage der Händler Richie nur zustimmen - die Bastlerszene ist zu verkrustet und man muß sich alternative Geschäftsmodelle überlegen.
So einfach wie man das hier darstellt, dass man auf trendige Themen setzt ist es auch wieder nicht - das Risiko ist hier sehr hoch. Dennoch steckt gerade hier das Potential und die Marge für den Händler.
Nach meinen Vorstellungen muß ein Händler genügend Stammkunden haben, die er mit Standard-Themen bedienen kann. Dies sollte jedoch nicht zu überhöhten Preisen passieren, sonst kann er langfristig seine Kunden nicht binden. Für jeden kann man keinen Mehrwertdienste anbieten.
Wirklich interessant für einen Händler sind natürlich die trendigen Themen, da man hier eine bessere Marge realisieren kann.
Nicht ganz unschuldig an der Situation der Händler sind allerdings auf die Distributoren/Zwischenhändler/lokale Vertretungen, denn auf diese sind die Händler angewiesen. Ein Händler braucht seine Marge, klar, wenn jedoch der EK nicht entsprechend liegt, kann er auch nicht zu Sonderkonditionen verkaufen. Würde ein Hersteller ww alle Distributoren mit den gleichen Konditionen beliefern, könnte der Händler vor Ort auch vernünftige Preise realisieren. Das hat nicht nur mit Kaufkraft zu tun, sondern vor allem mit dem Geschäftsmodell einer Firma und ich meine dass es gerade hier krankt. Wie schon mehrfach beschieben - globale Firmen realisieren gleiche Preise ww, alles andere ist Wettbewerbsverzerrung.
Die Leidtragenden sind die Händler, klar und um dem entgegenzuwirken muß man sich alternative Konzepte anschauen.
Wie das konkret aussehen kann muß jeder Händler für sich selbst entscheiden - der eine hat einen Web- ebayshop und andere eine Bahn, stellt besondere Komponenten her, bietet Services an etc... .
Ich bin hier der festen Überzeugung, daß es die Mischung macht.
Die Margen von 10% Mehrkosten nur wg. dem Service ist illusorisch - da merkt man - es fehlt an kaufmännischer Erfahrung, lieber steely. Das kann sich nicht einmal ein Teilzeithändler leisten...
@C.Berndt Du hast leider nur zu sehr recht - dennoch sehe ich das Problem eher beim Zwischenhandel.
Grüssle,
Jo
_________________ First they ignore you ... Then they laugh at you ... Then they fight you ... Then you win ...
(Mahatma Gandhi)
Zuletzt bearbeitet von avant am 24.12.2004, 12:08, insgesamt einmal bearbeitet |
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Anonymer User Gast
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Verfasst am: 27.12.2004, 08:11 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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Bin zwar ein Neuling und dies ist mein erster Post hier, aber mal folgendes: Wenn ich mich mal im Sportbereich umschaue, so gab es vor ca. 6-8 Jahren ein Sterben der kleinen Sport- und Fahrradläden. Was haben die, die übrig geblieben sind einfach gemacht? Sich zusammen geschlossen! Jetzt gibt es einen Zusammenschluss für Laufartikel(LEX) und einen für Fahräder(ZEG). Und siehe da: Die Läden überleben schon seit Jahren und haben annähernd die gleichen Preise wie Internetshops. Und deren Sortimnt beläuft sich nicht nur auf Standardartikel.Eine Top-Beratung gibts noch dazu. Anscheinend scheinen die Modellbauhändler sowas nicht zu haben und jeder braut sein eigenes kleines Süppchen(Wie ich das hier so lese)! Leute, schmeisst doch mal die riesen Gulaschkanone an, dann klappts vielleicht auch besser mit dem deutschen Markt.
Zuletzt bearbeitet von Anonymer User am 27.12.2004, 08:13, insgesamt einmal bearbeitet |
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steelcut RC-Enthusiast


Anmeldedatum: 03.01.2004 Beiträge: 2976
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Verfasst am: 27.12.2004, 12:51 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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Das beste Beispiel für deutsche Schnarchnasen Händler ist der Bladerunner.
Kann mir mal einer erklären, warum einer der Bestseller des letzten Jahres nicht in D. erhältlich ist?
Die produzieren 2000 Stück am Tag - seit Juli 2004 - das Teil ist fast überall ausverkauft - aber hier kennen die das Teil nicht mal....
Wer so seinen Laden führt - der darf sich nicht wundern wenn die Kunden ausbleiben:
Yokomo Puchi Maru - wasn ditte?
Epoch - nie gehört?
DigiQ - is das ein Computerspiel?
gtx
steely
_________________ Niemand weiss, was die Zukunft bringt...... |
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Racer14 RC-Fan


Anmeldedatum: 25.02.2003 Beiträge: 325
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Verfasst am: 27.12.2004, 17:18 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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naja das mitm yokomo das wäre schon was wen der händler um die ecke ihn hat für nen guten preis aber da die scheis dringer ja leider net mehr produziert werden wird das leider nie passieren _________________ Suche Alu-Tuningteile für Mini-Z Monster/IW04 |
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Richie Admin


Anmeldedatum: 26.11.2002 Beiträge: 12434
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Verfasst am: 27.12.2004, 17:32 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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Es geht ja um die Sachkunde. Wenn man die Faszination der Miniaturisierung nicht wenigstens seit der Bit-Welle erkannt hat und sich entsprechendes Wissen aneignet, ist man m.E. nicht der beste Geschäftsmann.
Der Fehler ist ja schon der Nachfrage zu folgen. "Da ist ja keine Nachfrage". Dabei ist das reaktiv, besser wäre es proaktiv zu werden, Trends frühzeitig zu erkennen und so z.B. aktiv bei der bestehenden und potenzieller Kundschaft für Micro RC zu werben. Jeder, der schonmal Konamis vorgeführt hat weiß, wie faszinierend die für Zuschauer sind. Da wird ne Riesenchance vertan. _________________ Arbeit ist der Fluch der trinkenden Klasse (O. Wilde) |
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schlaxn
Anmeldedatum: 08.11.2004 Beiträge: 6
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Verfasst am: 19.01.2005, 00:59 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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Ich haeng mich da auch mal rein, um den Stand in Oesterreich (bzw. Graz, 250.000 Einwohner) zu schildern.
Ich bin erst letzten November auf die Bits gestossen (BTW: Hier, in diesem Forum), und wollte dann so schnell wie moeglich ein paar der kleinen Renner haben. Also hab ich mir einen Tag Zeit genommen, und die gesamte Grazer Innenstadt, also alle Modellbau und Spielzeuglaeden abgeklappert. Der Grossteil hat mir "kennen wir nicht" oder "fuehren wir nicht" geantwortet, einer hat auch gemeint, dass der Boom vorbei ist und er deshalb nichts auf Lager hat. Im Endeffekt hab ich genau *ein* Microsizer-Set und *einen* Klon gefunden, wobei das Advanced Microsizer-Set um wohlfeile 40 EUR angeboten wurde.
Im Endeffekt kann man als Student bei diesen Preisen nur online bestellen, was ich mittlerweile auch bei Fangio, Sven, tableracer und Toyeast getan habe. Ein Tomy 35Mhz Skyline History Set kostet bei Toyeast dann inklusive Versand unter 20 EUR, Zoll kommt daher auch keiner dazu. Bleiben 100% Mehrpreis beim Haendler, ohne auch nur irgendeine Art von Mehrwert dafuer zu erhalten. Fachliche Kompetenz sowieso nicht, an eine eigene Teststrecke hat hier auch noch keiner gedacht - Warum sollte ich also mein Geld dort liegenlassen?
Ich bestreite nicht, dass die Schuld da eventuell bei den Importeuren und ihren unrealistischen Richtpreisen liegt, aber als Kunde bin ich einfach ein Vollidiot, wenn ich sowohl mehr Zeit als auch mehr Geld brauche, um das gleiche Produkt beim Haendler um die Ecke zu kaufen.
Eine Anmerkung am Rande: Die deutschen Online-Haendler haben es in Oesterreich auch nicht gerade leicht, da die Versandkosten aus Hongkong und den USA teilweise deutlich unter denen aus Deutschland liegen.
lG
Joerg |
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Fangio RC-Fan


Anmeldedatum: 07.02.2003 Beiträge: 306
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Verfasst am: 19.01.2005, 10:05 Titel: Re: Marktchancen? Kleinhändler vs. internationale Shops |
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Der teilweise hohe Preis (Advanced Set der 1. Generation für 40€) liegt neben der höheren Kalkulation des Händlers MIT Ladenlokal vermutlich daran, daß er das Modell einkaufte, als die Preise noch sehr viel höher waren als jetzt. Zu den Anfangszeiten hat so ein Set tatsächlich einen Verkaufspreis von knapp 50€ gehabt (auch in den Online-Shops).
Daß viele Händler die Auskunft erteilen "Kennen wir nicht" wundert mich auch nicht sonderlich. Da ACME keine Werbung wie Werbespots, regelmäßige Anzeigen in Printmedien,etc. macht, ist der Bekanntheitsgrad auch nach 2 Jahren doch noch recht gering.
Klar hat man diesen Eindruck nicht, wenn man regelmäßig in den Foren unterwegs ist und sieht, was es wo auf der Welt Neues zum Hobby gibt. Aber machen wir uns nichts vor: Bits (und was es "drumrum" gibt) sind immer noch ein Nischenprodukt und solange sie aus dieser Nische nicht harauskommen, kann man nicht erwarten, sie in dem nächstgelegenen Spielwaren- oder Modellbauladen zu finden (und auch noch eine kompetente Beratung zu erhalten).
Ebenso werden sich die Händler nicht auf alles Neue stürzen (wovon nur ein kleiner Teil hier überhaupt verkauft werden darf), nur weil es für einen recht kleinen Kundenkreis interessant sein könnte; das Risiko ist zu groß, auf der Ware sitzen zu bleiben, oder Preissenkungen nicht folgen zu können. |
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